Archiv für Juni 2011

Vortragsreihe des AK Linke Irrwege

Der Arbeitskreis „Linke Irrwege“ präsentiert Anfang bis Mitte Juli in Tübingen eine dreiteilige Vortragsreihe, die sich kritisch mit linken Gretchenfragen um Staat/Nation, Klasse, realsozialistischer Ökonomie und Antiimperialismus befassen wird.
Zusätzlich wird es noch Texte und Literaturtipps zu diesen und verwandten Themen geben. Und wer meint Kronstadt sei Schnee von Gestern vergisst dass dieser Schnee rotgefärbt ist. (mehr…)

Linke Irrwege – worum gehts?

„Indem aber einerseits dem bloßen Eigentümer des Kapitals, dem Geldkapitalisten der fungierende Kapitalist gegenübertritt und mit der Entwicklung des Kredits dies Geldkapital selbst einen gesellschaftlichen Charakter annimmt, in Banken konzentriert und von diesen, nicht mehr von seinem unmittelbaren Eigentümern ausgeliehen wird;
indem andererseits aber der bloße Dirgent, der das Kapital unter keinerlei Titel besitzt, weder leihweise noch sonst wie, alle realen Funktionen versieht, die dem fungierenden Kapitalisten als solchem zukommen, bleibt nur der Funktionär und verschwindet der Kapitalist als überflüssige Person aus dem Produktionsprozess.“
K. Marx, Kapital, Band 3, S. 401 MEW

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Literarisches Fundstück

Vielleicht ist das die Krankheit der Linken schlechthin, dass sie keine Einheit kennen und sich immerfort zersplittern, und wenn du denkst, daß keine weitere Teilung möglich ist, wie die Wissenschaftler es früher über das Atom dachten, weil die kleinste Einheit, in die sich ein politischer Körper teilen kann, bereits erreicht ist, kommt es plötzlich noch zu einer weiteren Spaltung, um zu demonstrieren, dass Marx und Engels wenigstens in einer Sache recht hatten, nämlich als sie behaupteten, dass die Gesetze der Natur und die der Politik ein und dieselben seien.

aus „Mein erster Sony.“ von Benny Barbasch